Urheberrecht
Es enthält unveräußerliche und veräußerliche Rechte.
Unveräußerlich ist die Urheberschaft – niemand darf
sich Urheber eines fremdenWerkes nennen. Der Ur-
heber (also der Designer/die Agentur) ist als einziger
berechtigt, seine Werke zu nutzen, zu verbreiten oder
zu bearbeiten. Er kann bestimmte Teilrechte vertraglich
einem Anderen (also Kunden) gegen Honorar einräumen.


2. Nutzungsrecht
Ist der allgemeine Überbegriff für die Verwertungs-
rechte eines urheberrechtlich geschützten Werks.
Generell gilt, wenn ein Werk (Katalog, Inserat, Plakat,
etc.) für einen Kunden erstellt wird, so hat der Kunde
durch vollständige Bezahlung der Agenturrechnung
das Recht erworben, dieses Werk einmalig und für
den beauftragten Zweck unverändert zu verwenden,
nicht jedoch darüber hinaus.


Ein Werknutzungsrecht wird dann vereinbart, wenn
die Verwendung eines Werkes auf einen längeren
Zeitraum (z.B. mehrere JAhre oder zeitlich unbegrenzt)
und/oder auf einen größeren räumlichen Bereich aus-
gedehnt wird (national / international). In jedem Fall gilt
auch hier: die Nutzung ist nur in der gelieferten Form
ohne Änderung oder Bearbeitung zulässig.
Das Bearbeitungsrecht räumt letztendlich auch das
Recht ein, ein Werk "durch Dritte" zu bearbeiten, also
zu verändern. Um z.B. als Kunde selbst eine Verän-
derung des farbigen Hintergrunds und der Überschrift
in einem Katalog durchzuführen, benötigt man bereits
das Bearbeitungsrecht dafür.
Das Eigentumsrecht bleibt in jedem Fall – auch bei
Einräumung von Verwertungsrechten – beim Urheber.

 
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